Die sieben Samurai
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
Dirk Jasper: Der wohl in Europa berühmteste Film von Akira Kurosawa zeigt eine ungeheure Bildintensität von erstaunlicher Eindruckskraft. Im Gewirr von Lanzen, Reitern, Kämpfern und Bambusstöcken zeigt er, was Menschen erreichen können, wenn sie sich gegenseitig unterstützen. Ein Meisterwerk der Filmkunst.
Lexikon des internationalen Films: Kurosawas faszinierendes Samurai-Epos ist packendes Abenteuerdrama, episches Gedicht und philosophische Meditation zugleich. Der Film stellt aufschlußreiche psychologische Bezüge zwischen den Personen her und greift darüber hinaus in der Gegenüberstellung von Bauern und Samurai gesellschaftliche Probleme auf, die auch ethische Fragen umfassen.
Bemerkungen
Die Fassung, die in die deutschen Kinos kam, wurde auf 159 Minuten gekürzt. Der Film bildete die Basis für zahlreiche Remakes: "Die glorreichen Sieben" (John Sturges, USA, 1960) mit Yul Brynner, "Carrasco - der Schänder" (Martin Ritt, USA, 1964) mit Paul Newman, "Iron Maze - Im Netz der Leidenschaften" (Hiroaki Yoshida, USA, 1991) mit Bridget Fonda, "Ming Ghosts - Gespenster der Vergangenheit" (Japan) mit Wang Tsu-Hsien.
Produktion
Sojiro Motoki für Toho