Die Schlangengrube und das Pendel
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Wiener Kurier: Wer an spitzen Schreckensschreien armer, unschuldiger Filmschönheiten ..., apartem Wolfsgeheul und schaurig bleichgeschminkten Darstellern Gefallen findet, wird sich auch bei diesem Film köstlich amüsieren.
Bemerkungen
In schaurig schönen Kulissen und sehr frei nach Edgar Allan Poe inszenierte er eine cinematographische Geisterfahrt, die nicht mit Schauereffekten spart und über alle wichtigen Ingredienzen eines Gruselreißers verfügt. Neben der schönen Karin Dor ("Rosen-Resli", "Der Frosch mit der Maske") und dem Beau Lex Barker (alias "Old Shatterhand"), die auch in "Der Schatz im Silbersee" gemeinsam vor der Kamera standen, gelang es, für die in den Bavaria-Ateliers am Geiselgasteig gedrehte Produktion Christopher Lee von der britischen Hammer Film auszuleihen und damit einen Bösewicht par excellence verpflichten zu können. In der neuen Serie von Dracula-Filmen, beginnend 1958, hatte er sich als adliger Blutsauger profiliert. Später trat er auch in die Fußstapfen von Basil Rathbone und brillierte als Sherlock Holmes. Auch als James Bond-Gegenspieler in "Der Mann mit dem goldenen Colt" sorgte er für Furore. Seine Autobiographie trägt den schönen Titel: "Tall, Dark and Gruesome".
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