Die Blechtrommel
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Bemerkungen
Die Blechtrommel gilt als der teuerste westdeutsche Film der 70er Jahre.. Ausgezeichnet sowohl mit der "Palme d'Or" in Cannes (1979), als auch mit dem "Oscar" für den besten ausländischen Film, wurde Schlöndorffs Romanverfilmung über ein Stück deutsche Zeitgeschichte zum Kennzeichen für die internationale Anerkennung des neuen deutschen Films. Volker Schlöndorff selbst sagte zu seinem bis dahin größten kommerziellen Filmerfolg: "Die Verfilmung der "Blechtrommel" ist eine sehr deutsche Freske, Weltgeschichte von unten gesehen und erlebt: Riesige, spektakuläre Bilder, zusammengehalten von dem winzigen Oskar. Eine Ausgeburt des Zwanzigsten Jahrhunderts hat man ihn genannt ... Harter Realismus einerseits, Irreales andererseits. Phantasie als Teil der Wirklichkeit, Oskars Wirklichkeit, ein realistisches Märchen." Über die teuflisch-kindliche Hauptfigur Oskar, herausragend verkörpert von dem damaligen Laiendarsteller David Bennent, schrieb Hans C. Blumenberg in "Die Zeit": "... Man hat Angst vor ihm in diesem Film, man fühlt sich ertappt, aber man fühlt auch mit ihm, wenn sich sein Wüten und seine Begierden als zu maßlos erweisen für den schmächtigen Körper: David Bennents Oskar ist keineswegs der Freak im Zirkus Schlöndorff, ein schrechliches Kind zwar, dessen Blick man nicht so rasch vergessen wird, aber eben doch ein Kind: Nur so läßt sich der Trommler der Verweigerung, der Prophet der reinen Unvernunft im Kino darstellen. Die selbstbewußte Unvernunft des Films wird ihm gerecht." DVD: 2000-10-10. Kaufkassette: 2001-02-01. DVD: 2001-09-25.