Der weiße Rabe - Max Mannheimer
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
br-online.de: Für ihren Film begleitete die Filmemacherin Carolin Otto den Vortragsreisenden und Zeitzeugen. Aus Mannheimers Begegnungen mit den Menschen, die sie 2008 und 2009 miterlebte, aus Filmmaterial, das sie bei ihrem ersten Treffen 1991 gedreht hatte, und aus alten S-8-Familien-Filmen montierte Carolin Otto dieses eindringliche Porträt eines charismatischen Menschen, der drei Leben lebte.
Peter Gutting, kino-zeit.de: Obwohl die Geschehnisse letztlich chronologisch erzählt werden, bewegt sich Der weiße Rabe auf assoziative Weise zwischen den Schauplätzen und Begegnungen hin und her. Das ist gut so. Gibt es dem Zuschauer doch die Möglichkeit, sich dem Unerträglichen behutsam zu nähern. Und vor allem das heutige Leben Max Mannheimers zu bewundern: ein Leben in Würde, mit einer Stärke, die sich auch Tränen erlaubt, und zugleich mit einem ansteckenden Humor. Immer wieder kehrt die Regisseurin zu einer Autofahrt zurück, in der Max Mannheimer mit einem Freund auf der Rückbank sitzt und Witze erzählt. Spätestens da ist klar: Jemanden, der so entspannt lachen kann, müssen wir in seinem Anliegen umso ernster nehmen.
Produktion
Carolin Otto