Der geilste Tag

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    Der kauzige, sehr ehrgeizige Pianist Andi (Matthias Schweighöfer) und der Lebenskünstler Benno (Florian David Fitz) haben nur eines gemeinsam: Sie werden bald sterben – und landen deshalb im Hospiz, das sich aber schnell als suboptimale letzte Lebensstation entpuppt. Also beschließen die beiden, den geilsten Tag ihres Lebens zu genießen: Weil sie bei ihrer sehr begrenzten Lebenserwartung keinen Knast fürchten müssen, reisen sie mit ergaunertem Geld nach Afrika.

    Doch der Trip ist für den hypochondrischen Andi anfangs ein Albtraum und auch für Benno eine große Herausforderung, da er sich zum ersten Mal seiner Vergangenheit stellen muss. Über lustige, tragische, dramatische und auch gefährliche Etappen führt das Abenteuer schließlich zu ihrem eigentlichen Ziel – nämlich zu der Erkenntnis, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, um es nicht zu verpassen.




    Filmstab

    Regie Florian David Fitz
    Drehbuch Florian David Fitz
    Kamera Bernhard Jasper
    Schnitt Stefan Essl
    Musik Egon Riedel, Siggi Mueller
    Produktion Dan Maag, Marco Beckmann, Matthias Schweighöfer

    Darsteller

    Mona Alexandra Maria Lara
    Andi Matthias Schweighöfer
    Benno Florian David Fitz
    Dr. Wüst Rainer Bock

    Kritiken

    www.wessels-filmkritik.com Antje Wessels: „Der geilste Tag“ ist der Anwärter auf den erfolgreichsten deutschen Film des Jahres. Die anvisierte Zielgruppe – in diesem Fall die breite Masse – wird die Tragikomödie mit einem Tick zu viel Humor lieben, der anspruchsvolle Cineast wird sie hassen.

    www.kino-zeit.de Andreas Günther: Genialer Unsinn ist immer auch ermutigender Zerrspiegel der Welt. Dieser Unsinn zeigt jedoch eine Welt, die trotz allen Wettstreits um Aufregung so fade ist, dass sie sich weder zum Leben noch zum Sterben eignet.

    www.berlin030.de: So mäandert seine Tragikomödie mit ein wenig „Plattfuß in Afrika“-Spirit mal albern, dann wieder ein wenig ernster, in jedem Fall aber nur mittelmäßig einfallsreich dahin und versteht lediglich am Ende noch einmal ein paar halbwegs originelle Akzente zu setzen.