Der fantastische Mr. Fox
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
film-lexikon 2010-03: Mr. Fox, der Held der Geschichte, trägt den Charakter eines Mannes in der Midlife-Krise. Seine Entscheidung über der Erde in einem Baumhaus zu wohnen rührt aus dem Wunsch als wohlhabend zu gelten. Im Laufe des Filmes gibt er dem Verlangen Hühner zu jagen nach. Er sieht das als seine Berufung und bricht sogar ein Versprechen um sich selbst zu verwirklichen. Der Fuchssohn Ash hat indessen noch Probleme seine eigene Bestimmung zu erkennen. Er symbolisiert einen Jugendlichen, der sich irgendwie anders fühlt und dem es deshalb noch schwer fällt sich selbst zu akzeptieren. Die Hobbykünstlerin Mrs. Fox hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ist der ausgleichende Pol in der Familie.
Etwas merkwürdig wirkt die Kombination aus dem braven, menschlichen Familienleben und den Elementen des Charakters eines wilden Tieres. Frau Fox stellt ihrem Mann im heimischen Esszimmer gemütlich das Abendessen auf den Tisch, während dieser gleich darauf die Mahlzeit in sekundenschnelle in sich hinein schlingt. Insgesamt ist es gut gelungen einige Elemente aus dem Familienleben sehr unterhaltsam und mit viel skurrilem Witz darzustellen. Dies macht den Film nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene sehenswert.
Bemerkungen
Bei "Der fantstische Mr. Fox" handelt es sich um einen Slow-Motion-Animationsfilm. Die verwendete Technik gab es erstmals 1898 in dem Film "The humpty dumpty Circus" von Albert E. Smith und J. Stuart Blackton. Als Vorlage zum Film diente Roald Dahls Kinderbuch mit selbigem Titel. Da die ursprüngliche schriftliche Fassung zu wenige Szenen für einen abendfüllenden Spielfilm bietet, wurde der Kern der Geschichte um neue Figuren und Elemente erweitert. Die Figuren wurden von den preisgekrönten Puppenmachern Ian Mc Kinnon und Peter Sanders entworfen.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 2009 | Bester animierter Spielfilm | Wes Anderson |
| nom | 2009 | Beste Filmmusik | Alexandre Desplat |