Der Solist
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kino.de: "Der Solist" erzählt von der behutsamen Annäherung dieser beiden Männer, von einer fragilen Freundschaft, die Ayers Schritt für Schritt aus seinem Schneckenhaus lockt, bis er wieder Cello spielt und seine Liebe zu Beethoven auch mit Fremden teilt. Was wie ein konventionelles Hollywood-Märchen klingt, ist eine wahre Geschichte, die es zwar in die Sonne zieht, letztlich aber vom Leben im Schatten berichtet. Von gescheiterten Existenzen, von der Hölle in der Stadt der Engel, von vielen Menschen, die wegsehen, und einigen wenigen, die selbstlos helfen. Ohne Rührseligkeit schaut "Der Solist" auf eine offene Wunde, appelliert an Humanität, ist aber auch sehr humorvoll, vertraut seiner Story und den engagierten, doch nie für die Galerie spielenden Stars. Nach der starken Ouvertüre "Stolz und Vorurteil" und der Perfektion von "Abbitte" gelingt Wright hier ein weiterer Treffer. Mit einem heiklen Sujet, mit aktuellem Zeitbezug, zurückhaltender in den filmischen Mitteln, aber immer bemüht, Bilder fürs Kino und bei aller Ernsthaftigkeit auch Entertainment zu bieten.
kino-zeit.de: Im günstigsten Fall ist ein Filmtitel mehrdeutig, regt zum Nachdenken an, was denn nun damit gemeint sei und ist trotzdem bezeichnend für das Thema der Geschichte, die erzählt wird. Zumindest diese Übung ist Joe Wright (Stolz und Vorurteil, Abbitte) bei seinem neuen Spielfilm Der Solist bestens gelungen. Auch sonst kann Wright streckenweise durchaus überzeugen, wenngleich zum Schluss etwas Enttäuschung bleibt.
Produktion
Gary Foster
