Der Name der Rose
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Die Verfilmung des Romans von Umberto Eco, dessen theologische, kunstgeschichtliche, philosophische und historische Exkurse, vor allem das Motiv des Ringens von Verstand und Vernunft mit Irrationalität und Dämonenglaube, nur noch teilweise eine überzeugende bildliche Darstellung finden. Zwiespältig ist vor allem die Veränderung des Schlussteils, die die eher pessimistische Parabel allzusehr glättet. Als Unterhaltungsfilm, der die Welt des Mittelalters detailgenau und sorgfältig rekonstruiert und verlebendigt, dennoch ansprechend.
Rhein-Zeitung 1996-Pfingsten: Jean-Jacques Annaud inszenierte den grandiosen Kloster-Krimi nach Umberto Ecos Bestseller.
Rhein-Zeitung 1997-09-05: Aufwändige Romanverfilmung von Umberto Ecos Bestseller.
Bemerkungen
Mit seinem Roman "Der Name der Rose" (1980) landete der Autor Umberto Eco einen absoluten Hit. Die 46-Millionen-DM-Verfilmung von Regisseur Jean-Jacques Annaud wurde europaweit einer der größten Kinoerfolge des Jahres 1986. Nach einer monatelangen, vergeblichen Suche nach einem Klosterbauwerk, das mit den Beschreibungen des Romans übereinstimmte, baute man schließlich für die Außenszenen in der Nähe von Rom das Areal der Abtei komplett nach. Die Konstruktion war damit die größte Filmkulisse unter freiem Himmel seit dem Millionen-Epos "Cleopatra" (1963).Videostart: 1987-08-31. Kaufkassette: 2000-02-15.
Produktion
Bernd Eichinger für Neue Constantin / ZDF / Cristaldi Film / Les Films Ariane