Das Geschäft in der Hauptstraße
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Engagierte Sozialstudie mit herausragenden Schauspielerleistungen und überzeugender Milieuschilderung.
Bemerkungen
Der Spielfilm "Das Geschäft in der Hauptstraße" gilt als eines der "ergreifendsten fiktiven Dokumente über die Vernichtung der Juden in Europa ... Die beiden tschechoslowakischen Regisseure Ján Kadár und Elmar Klos zeigen eine der Wurzeln des Antisemitismus, die Geldgier. Sie verschweigen nicht die Mittäterschaft der Slowaken, sie beschreiben halben Mut und halbe Feigheit und reden davon, wie sich in schlechten Zeiten selbst das Gute zum Bösen kehrt. Der Unglaube der Rosalie Lautmann ... steht parabolisch für jenes Geflecht aus Ängsten und Illusionen der Opfer, die den Tätern ihr grausiges Handwerk so erleichtert hatte" (Michael Schwarze).