Das Beil von Wandsbek
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Bemerkungen
Falk Harnack, der mit diesem Film sein Regiedebüt gab, folgt dem von Arnold Zweig im Exil in Haifa geschriebenen, erstmals 1943 herausgekommenen Roman. Zweig verarbeitete darin eine tatsächliche Begebenheit aus Hamburg-Altona im Jahre 1937. Der Film konzentriert sich geschickt auf das Porträt des Kleinbürgers Teetjen, den Erwin Geschonneck sehr eindringlich und nuanciert spielt. Das führte eine Woche nach dem Start des Films zu dem Vorwurf, das Spiel Geschonnecks erwecke Mitgefühl für den Henker, und die Rolle der Arbeiterklasse werde vernachlässigt. Erst 1962 kam "Das Beil von Wandsbek" in einer gekürzten Fassung wieder in die Kinos.
Produktion
DEFA