Das Andechser Gefühl
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Achterbuschs erster spielfilm erzählt die autobiografisch gefärbte Gescihchte einer verzwickten Auflehnung - ein Film mit Ecken und Kanten, der aber gerade durch seine sperrigen Dilettantismus und die holzschnittartige Naivität seiner Poesie einen persönlichen, nahezu intimen Charakter bewahrt und sich zu einem mit bitterem Humor durchsetzten Moritatenstück entwickelt.
Bemerkungen
"Das Andechser Gefühl" ist der erste Film des bayerischen Literaten und Malers Herbert Achterbusch. Schon gleich zu Beginn seiner Film-Karriere, die inzwischen mehr als 20 Jahre umfaßt, präsentierte sich Achternbusch als einer, der Anstoß nimmt und fortan weiter anstößig wirken sollte. 1938 in München geboren, begann er nach dem Schulabschluß zu malen und zu schreiben; seit seinem Regiedebüt arbeitete er vorwiegend mit einem schauspielerenden Freundeskreis, darunter anfangs die Regisseure Margarethe von Trotta und Reinhard Hauff, und provoziert immer wieder heftig Diskussionen. Er selbst sagt über sich: "Ich würde sagen, ich bin der direkteste Filmemacher in Deutschland, der direkt Bilder zeigt, direkt Fragen stellt, direkt Lösungen anbietet und auch direkt Leute verarscht."
Produktion
Eberhard Junkersdorf für Bioskop Film