Dark Blue
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Nach einer Vorlage des Krimi-Kultautors James Ellroy (L. A. Confidential), entwirft Regisseur Ron Shelton (Weisse Jungs bringen's nicht) ein schonungsloses Bild aus Gewalt und Gegengewalt, Verbrechen und Korruptionen, Zynismus und Rassismus. Die Brisanz von Dark Blue entfaltet sich vor dem Hintergrund des Rodney-King-Prozesses, bei dem 1992 vier Cops vom Vorwurf der Körperverletzung im Dienst frei gesprochen wurden. Das Urteil löste in der ohnehin brodelnden Metropole Los Angeles die schwersten Rassenunruhen seit Jahrzehnten aus. In weiteren Hauptrollen sind Ving Rhames (Pulp Fiction), Brendan Gleeson (Der General) und der kanadische Newcomer Scott Speedman (My Life without me) zu sehen. In Nebenrollen wurden außerdem die beiden populären Rapper Kurupt und Master P besetzt.
film-dienst 11/2003: Spannender Neo-Noir-Thriller, der zwar nicht die Komplexität der Romanvorlage James Ellroys erreicht, vor allem aber wegen Kurt Russells brillanter Interpretation der Hauptrolle überzeugt.
Produktion
Caldecot Chubb, David Blocker, James Kacks, Sean Daniel