Dabei sein ist alles
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
film-dienst 13/2006: Die Komödie nimmt mit derbem Humor das Verhältnis von geistig Behinderten und „Gesunden“ aufs Korn, wobei sie auf Sentimentalitäten verzichtet und nicht von der Integration eines Behinderten, sondern von der eines „Normalen“ erzählt. Teilweise mit geistig behinderten Schauspielern besetzt, betritt sie Neuland in der filmische Auseinandersetzung mit Behinderung, verliert inszenatorisch dabei aber zunehmend an Schwung.
Bemerkungen
Schon immer hatten die Produzenten Peter und Bobby Farrelly einen diebischen Spaß daran, auf der wirklich dünnen Linie zwischen Humor und Tabu zu balancieren. Vom fröhlich-frivolen Blick auf unser aller Sehnsucht nach Liebe in THERE’S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1995) bis hin zu einem Exkurs in Sachen innerer Werte mit SHALLOW HAL („Schwer verliebt“, 2001) – noch nie scheuten die Farrelly Brüder vor irgendeinem Thema als Grundlage für ihre Gags zurück, mochte es auch noch so heikel oder unappetitlich sein.
Dreharbeiten
Vor Produktionsbeginn reisten die Filmemacher in die irische Hauptstadt Dublin, um bei den Special Olympics World Games 2003 zu drehen und die Spiele zu verfolgen. Die Special Olympics sind eine internationale Organisation, die sich für die körperliche Fitness von geistig Behinderten einsetzt und deren Status als produktive und respektierte Gesellschaftsmitglieder durch Sport und Wettkämpfe zu stärken versucht.
Produktion
John L. Jacobs, Bradley Thomas