Colors - Farben der Gewalt
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Cinema Filmlexikon: Neben der Regiearbeit überzeugte auch der dreifache 'Oscar'-Preisträger Haskell Wexler hinter der Kamera, der u. a. schon bei Einer flog über das Kuckucksnest und American Graffiti für die Bilder verantwortlich war.
Bemerkungen
1960 spielte Dennis Hopper in "Die Wölfe von Los Angeles" den Anführer einer Jugendgang. 1988, nach über zehn Jahren Regiepause, nahm er sich des Bandenproblems von Los Angeles wieder an. "Colors - Farben der Gewalt" ist Hoppers vierte Regiearbeit und nach "Easy Rider" sein wichtigster Film. Der Kampf gegen die Jugendkriminalität der beiden Polizisten Danny McGavin und Bob Hodges, gespielt von Sean Penn und Robert Duvall, hat einen erschreckend realistischen Hintergrund. Die im Film geschilderten Banden "Crips" und "Bloods" existieren tatsächlich. Ihnen und 600 anderen Gangs mit ca. 70 000 Mitgliedern standen 1988 gerade mal 250 Spezialpolizisten gegenüber. Gedreht wurde nur an Originalschauplätzen. Produzent Robert H. Solo ließ Mitglieder von Jugendbanden mitspielen und verpflichtete sie gleichzeitig als Wächter. Zwei von ihnen wurden aus vorbeifahrenden Fahrzeugen erschossen. Offizielle Stellen versuchten, eine Aufführung zu verhindern. Dennis Hopper sagte dazu: "Die Probleme dieser Gesellschaft mit der Bandenkriminalität haben politische und ökonomische Ursachen - und diese haben nichts mit dem Film zu tun." In Los Angeles wurden die Kinovorführungen von Polizisten geschützt. Trotzdem kam es zu Übergriffen der Banden. Dennis Hopper war zuletzt in "Waterworld" zu sehen. Im Januar 1996 kam Sean Penns zweite Regiearbeit "Crossing Guard" in die Kinos.
Dreharbeiten
Gedreht wurde unter Polizeischutz an den Originalschauplätzen in Los Angeles. Um Ruhe vor den Gangs zu haben, engagierte Dennis Hopper eine Reihe von Street-Kids als Schauspieler.
Produktion
Robert H. Solo