Collateral

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 2003 / USA
Genre Action-Thriller
Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
Kinostart 23. September 2004
Regie Michael Mann
Drehbuch Stuart Beattie
Kamera Dion Beebe, Paul Cameron
Schnitt Jim Miller, Paul Rubell
Musik James Newton Howard
Länge 120 Minuten
Darsteller
Jada Pinkett Smith Annie
Tom Cruise Vincent
Jamie Foxx Max
Mark Ruffalo Fanning
Barry "Shabaka" Henley Daniel
Javier Bardem Felix
Bruce McGill Pedrosa
Irma P. Hall Ida

Kritiken

Dirk Jasper: "Collateral" ist ein einziges Finale – atemberaubendes Psychoduell und packender Actionthriller zugleich – der durch Manns Besessenheit fürs Detail zu wahrer Größe wächst. Meist begrenzt auf das Innere des Taxi wird diese Nacht in L. A. zum Spielplatz einer faszinierenden Tour de Force. Neben Tom Cruise und Jamie Foxx spielen Jada Pinkett Smith (“Matrix Reloaded”, “Matrix Revolutions”) und Mark Ruffalo („30 über Nacht“) die Hauptrollen in Michael Manns intensivem und außerordentlichem Thriller.

Nina Jerzy (Rhein-Zeitung 24. September 2004): Auch dieses Mal hat Michael Mann der Instinkt nicht im Stich gelassen. Tom Cruise erweckt den Killer mit eiskalter Präzision zum Leben und Jamie Foxx, der bereits im Boxer-Biopic "Ali" für Michael Mann vor der Kamera stand, bildet in seinem Wechsel zwischen Todesangst und Überlebenswillen den perfekten Gegenpol. Die Gesprächssequenzen in der klaustrophobischen Enge des Taxis sind die stärksten Szenen von "Collateral". In ihnen wirken Charaktere und Handlung in elementarster und damit eindrücklichster Weise. Leider kippt der Thriller gegen Ende unnötigerweise in einen arg konstruiert wirkenden Aktionismus um, welcher der psychologischen Glaubwürdigkeit und stilistischen Konsistenz des Films absolut kein Dienst erweisen. So bleibt am Ende der etwas schale Nachgeschmack zurück, dass Michael Mann sich selbst um einen würdigen Nachfolger seines Meisterwerks "Heat" gebracht hat.

film-dienst 19/2004: Spannender, dicht inszenierter und intensiv gespielter Thriller, der die Konfrontation zweier Männer, die miteinander in Zwangsabhängigkeit verbunden sind, mit Fragen nach dem Sinn des Daseins und der Möglichkeit eines intensiveren Lebens jenseits normaler Angestelltenexistenz verknüpft. Virtuos spielt der Film mit dem Licht und kreiert präzise, zugleich lyrische Bilder, die vieles nur andeuten und doch oft mehr zeigen, als man sieht.

Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Name
nom 2004 Bester Nebendarsteller Jamie Foxx
nom 2004 Bester Schnitt Jim Miller, Paul Rubell

Produktion

Michael Mann, Julie Richardson

  



 

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