Catwoman - Der Film
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
Dirk Jasper: "Catwoman" ist in der Gegenwart angekommen und kämpft mit der Kraft der Katze und ihrer Peitsche für die Underdogs. Dies auch mal mit illegalen Mitteln.
Andreas Pecht/ddp (Rhein-Zeitung 7./8. August 2004): Im kleinen Kreis der maskierten Leinwandsuperhelden ist Catwoman als zentrale Kampffigur aber doch eine neuartige Erscheinung. Klugheit, Stärke, Schnelligkeit hat sie mit den Super-, Bat- und Spidermännern gemeinsam. Doch während die Herren als Sexappeal-lose immergute Muskel- und Biedermänner die Welt retten, muss Berry vor hergezeigter Sinnlichkeit sprühen, zugleich aber unnahbar bleiben. Auf die Idee, dass so ein Beitrag zur Frauenemanzipation aussieht, kann man wohl nur in Hollywood kommen.
Peter Koberger (Treffpunkt Kino 08/2004): freiwillig - und hoffnungslos verloren.
Bemerkungen
1949 erblickte Catwoman im ersten „Batman“-Heft von DC-Comics das Licht der Welt. Halle Berry über den Film: „Dies ist ein Popcorn-Film, ein Schenkelklatscher, ein echtes Sommer-Action-Abenteuer. Es gibt viel zu lachen, eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte und jede Menge Balgereien.“ Mit Catwoman gibt Regisseur Pitof sein US-amerikanisches Regiedebüt. Bekannt als Regisseur wurde er mit dem mitreißenden und preisgekrönten Spielfilm „Vidocq“. Außerdem wirkte er an Jeunets und Mark Caros Filmen „Delicatessen“ und „Die Stadt der verlorenen Kinder“ mit. Der Titelsong „Scandalous“ von der Band Mystic wurde von Klaus Badelt komponiert (u. a. „Fluch der Karibik“ und Werner Herzogs „Invincible“).
Produktion
Denise Di Novi, Edward McDonnell