Caótica Ana
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
MovieMaze: Sinnlich und verführerisch, polarisierend, politisch, religions- und gesellschaftskritisch: Drama, Roadmovie, metaphysische Reise und Fantasy. Julio Medem beschreitet mit Caotica Ana Pfade jenseits aller Genrekonventionen. Das ist kraftvolles junges Kino, das sich nicht zu verstecken braucht. Verwirrend, klischeefrei, unkonventionell und nicht vorhersehbar. Ein irrer Trip, der sich auf ganzer Linie lohnt. Julio Medem beweißt mit Caotica Ana, dass das spanische Kino zu recht als Geheimtipp gehandelt wird und zeigt obendrein, wie sinnlich-verführerisch er mit Bildern umgehen kann. Kreative Kinokunst vom feinsten!
Süddeutsche Zeitung: Medem filmt Manuela Vellés Hände, die wie sensorische Tentakel Energiefelder abzutasten scheinen, begleitet ihren Gang als tänzerische Trance. Einer der unglaublichen Augenblicke, wie sie nur der baskische Filmemacher zu schaffen weiß: Aus der alltäglichen Szenerie entsteht reine Magie!
epd Film: Ein gewagtes, an Ideen überbordendes Filmpoem. Keiner kann so natürlich, beinahe organisch Räume und Zeiten, Mythos und Alltäglichkeit miteinander verknüpfen. Anas Land ist das der Magie, einer besonderen Girl-Weiblichkeit, wie sie vielleicht nur das Kino beschreiben kann.
Produktion
Simón de Santiago, Enrique Lopez Lavigne, Koldo Zuazua, Julio Médem