Borat
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 2. November 2006): Scheinbar beiläufig führt Borats brachialer bis unverschämter Humor dazu, die Vorurteile amerikanischer Feministinnen, Fahrlehrer oder Vermieter zu entlarven. In Wahrheit, so die Filmschlussfolgerung, sind die Amerikaner bornierter als die vermeintlich rückständigen Kasachen. Erwartungsgemäß sorgte die rabenschwarze Komödie für Unmut. Nicht nur in den USA, sondern auch bei der kasachischen Staatsführung.
film-dienst 22/2006: Eine Art "Doku-Comedy", in deren Verlauf rassistische, intolerante, antisemitische oder frauenfeindliche Vorurteile zu Tage treten. Dabei macht es der Film nahezu unmöglich, eine Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion zu ziehen, und irritiert durch einen mitunter sehr platten und derben Humor.
Dirk Jasper FilmLexikon: Jagshemash! Sacha Baron Cohen, der Star und Autor der HBO-Serie „Da Ali G Show“ bringt die Figur des kasachischen Journalisten Borat auf die große Leinwand. Wahnsinnig komisch. Atemberaubend. Aufrührerisch. Gefährlich. Subversiv. Mit all diesen Begriffen wurde die satirische Karikatur des kasachischen Journalisten Borat bedacht. Sacha Baron Cohen hat diesen Charakter entwickelt und stellt ihn auch selber dar.
Produktion
Sacha Baron Cohen, Jay Roach für Everyman Pic. / Gold-Miller Prod. / One America