Being Julia
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Sinnlich, beschwingt und leicht wie ein Soufflé besticht István Szabós erste Komödie - nach dem Kurzroman "Theatre" von W. Somerset Maugham - vor allem auch durch die wunderbare Hauptdarstellerin Annette Bening ("American Beauty") in der Titelrolle. Soviel Grandezza und erotisches Pathos war schon lange nicht mehr auf der Leinwand zu sehen. An der Seite des exquisiten Hollywoodstars glänzt Englands brillanter Charakterdarsteller und Oscar-Preisträger Jeremy Irons ("Die Geliebte des französischen Leutnants"). Auf subtil-ironische aber auch sehr gefühlvolle Art und Weise wird hier das Leben als Theater inszeniert - und umgekehrt. Ein hoch amüsanter Kinospaß.
Steffen Becker (Rhein-Zeitung 8. April 2005): So ist es denn auch ihr erotisches Pathos, ihre Grandezza, dem der Film seine Höhepunkte verdankt. Annette Bening erhielt für diese Leistung den Golden Globe und eine Oscar-Nominierung. Sie vollbringt das Kunststück, eine exaltierte Frau aus einem Bühnenumfeld auf die Leinwand zu bringen, ohne schrill zu wirken. Das verdankt sie aber auch dem Drehbuch von Ronald Harwood und der gefühlvollen Regie von István Szabó.
film-dienst 7/2005: Verfilmung eines Theaterstücks von William Somerset Maugham, die sich ganz auf die brillant verkörperte Titelfigur konzentriert, die ihr ganzes Tun auf ihre Karriere focussiert. Dies beraubt die Handlung zwar zusätzliche Dimensionen, verleiht dem Film jedoch Tempo und eine Leichtigkeit, durch die dramaturgische Ungereimtheiten überspielt werden.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 2004 | Beste Hauptdarstellerin | Annette Bening |
Produktion
Robert Lantos