Batman Begins
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: In Batman Begins erzählt Regisseur Christopher Nolan ("Memento") zum ersten Mal ausführlich wie Bruce Wayne zum Rächer im Fledermauskostüm wird. Gespielt wird der menschlichste aller Comicsuperhelden von Christian Bale ("American Psycho"), der von einem Team namhafter Darsteller unterstützt wird u. a. Sir Michael Caine als treuer Butler Alfred.
Andreas Borcholte (Spiegel Online 15. Juni 2005): Aus die (Fleder-)Maus! Die Voraussetzungen für den fünften "Batman"-Film waren prächtig: Ein junger, innovativer Regisseur und ein talentierter Drehbuchautor traten an, um die Comic-Figur neu zu erfinden. Wie Hollywood ihnen einen Strich durch die Rechnung machte, zeigt das tumbe Action-Spektakel Batman Begins. (...) Man mußs Christopher Nolan, dem jungen, innovativen Regisseur, vorwerfen, dass er den Verlockungen Hollywoods erlegen ist - und das 120 Millionen schwere Budget mit seinem künstlerischen Anspruch bezahlen mußste. Das Studio wiederum mußs sich die Frage gefallen lassen, warum ein Filmemacher wie Christopher Nolan gebraucht wurde, um ein Stück gesichtslose Massenware zu inszenieren. Wenn das so weitergeht, könnte man glatt eine Batman-Phobie bekommen.
film-dienst 12/2005: Die Vorgeschichte zu den bisherigen "Batman"-Filmen nimmt sich Zeit für die psychologische Motivierung seines Superhelden und zeigt, wie er für den Kampf gegen das Verbrechen rekrutiert wurde. Dabei überschreitet der Film freilich nie die Grenzen des gängigen Inszenierungsstandards, weshalb er trotz einiger versteckter politischer Spitzen allenfalls als passabler Unterhaltungsfilm gefällt.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 2005 | Beste Kamera | Wally Pfister |
Produktion
Larry J. Franco, Charles Roven, Emma Thomas für Syncopy