Barfuss
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Spiegel Online 26. März 2005: Wenn die kleinkriminellen Aktionen Nicks und die Weltfremdheit Leilas auf der Reise für einige Turbulenzen sorgen, blitzt der Schweigersche Humor jener Sorte auf, den man aus Filmen wie "Knockin' on Heaven's Door" kennt. Barfuß sei eine "Romantic Comedy", behauptet der Filmverleih. dass die nicht allzu albern gerät, ist vor allem Johanna Wokaleks Verdienst. Wie ihre Leila durch strähnige Haare schielend die Welt entdeckt, kindlich lächelt oder plötzlich, ganz Frau, für ihre Liebe kämpft - das sind die Momente, die Barfuß wirklich das Märchenhafte, Poetische verleihen, das sich Til Schweiger für seinen Film wünschte.
Maria Antonioni (Rhein-Zeitung 1. April 2005): Til Schweiger ist es gelungen, eine rührende Geschichte zu inszenieren, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Ein Glücksgriff war die Besetzung der Hauptrolle mit Johanna Wokalek. Sie überzeugt als scheue, naive Leila, die die Welt mit Kinderaugen entdeckt, den Bogen dabei aber nicht überspannt.
film-dienst 7/2005: Die als "große" Liebesgeschichte angelegte Begegnung zweier weltverlorener Menschen krankt an der kontur- und phasenweise hilflosen Inszenierung und verliert sich in einer öden Aneinanderreihung von Gags und blassen Episoden, in denen Gefühle lediglich behauptet werden.
Produktion
Til Schweiger für Mr. Brown Entertainment