Bananas
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Woody Allens Film aus dem Jahr 1971 ist ein respektloses Spiel mit vielen zeitgenössischen Elementen. Der Regisseur macht sich über fast alles und jeden lustig: Das Gag-Feuerwerk reicht vom perfekten Nonsens bis zur bissigen Satire. Woody Allen hat hier vor allem das Medium Fernsehen im Visier, das einer Nation von Voyeuren alles frei Haus liefert, was gefragt ist - vom Live-Attentat bis zur Direktübertragung einer Hochzeitsnacht.
Kölner Stadt-Anzeiger: Eine fröhliche, sketchartige Satire voll absurder Situationen und irrer Jokes.
Lexikon des internationalen Films: Sketchhafte Unterhaltung, die oft mehr skizziert als ausführt und Parodie und scharfe Satire von unterschiedlichem Kaliber mischt.
Bemerkungen
"Ich mag Ihre Filme, besonders die frühen, lustigen", lautet der Satz, den Woody Allens autobiographisch gefärbter Regisseur in "Stardust Memories" immer wieder hören muß. "Bananas" ist einer von Allens "frühen, lustigen" Filmen, eine Klamotte über den Kampf des neurotischen Intellektuellen mit der Pflicht zum politischen Engagement und der Neigung zum Sex. Wie schon in "Take the Money and Run" streut Allen eine Anzahl brillanter Parodien auf amerikanische Werbung und Fernsehpraktiken ein und läßt den Star- Sportreporter Howard Cosell bei politischen Attentaten und Hochzeitsnächten "live" dabei sein.
Absurder Dialogwitz und viel Situationskomik machten "Bananas" zu Woody Allens größtem Lacherfolg. Übrigens: Wer genau hinsieht, erkennt in der U-Bahn-Szene Sylvester Stallone in einem seiner ersten Filmauftritte.
Produktion
Charles H. Joffe, Jack Rollins für United Artists