Amerikanisches Idyll

    Aus Film-Lexikon.de

    14413 plakat.jpg

    Basierend auf dem pulitzerpreisgekrönten Roman von Philip Roth, folgt AMERIKANISCHES IDYLL einer Familie, deren scheinbar idyllische Existenz durch die sozialen und politischen Unruhen der 1960er Jahre erschüttert wird.

    Ewan McGregor („Im August in Osage County“, „Lachsfischen im Jemen“) gibt sein Regiedebüt und spielt zudem Seymour Levov, genannt „der Schwede“, einen einst legendären High-School-Sportler, jetzt erfolgreicher Geschäftsmann und verheiratet mit der ehemaligen Schönheitskönigin Dawn.

    Über Nacht wird der Familienvater aus dem ersehnten Idyll gerissen, als seine Teenager-Tochter Merry eines Bombenanschlags auf ein Postamt beschuldigt wird und verschwindet. Erschüttert bis ins Mark muss „der Schwede“ unter die Oberfläche schauen und sich dem Chaos seiner Welt um ihn herum stellen.




    Filmstab

    Regie Ewan McGregor
    Drehbuch John Romano
    Vorlage Philip Roth
    Kamera Martin Ruhe
    Schnitt Melissa Kent
    Musik Alexandre Desplat
    Produktion Gary Lucchesi, Andre Lamal, Tom Rosenberg

    Darsteller

    Seymour "Swede" Levov Ewan McGregor
    Dawn Jennifer Connelly
    Merry Dakota Fanning
    Dr. Sheila Smith Molly Parker
    Vicky Uzo Aduba
    Rita Cohen Valorie Curry
    Nathan Zuckerman David Strathairn
    Jerry Levov Rupert Evans

    Kritiken

    www.blogbuster.ch Nicoletta Steiger: American Pastoral bietet starke Darsteller in einer eigentlich interessanten Geschichte, aber der Aufbau des Filmes verhindert wirkliche emotionale Tiefe.

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: Der Blick auf die politisch turbulenten 1960er Jahre der US-Geschichte wirkt aus heutiger Sicht topaktuell: Vorurteile, Verschwörungen, Terrorakte und eine rigoros durchgreifende Regierung bilden im kraftvollen Regiedebüt von Schauspielstar Ewan McGregor den Hintergrund für ein anrührendes Familienschicksal.

    www.cinetastic.de Frank Schmidke: Ewan McGregors Regiedebüt „Amerikanisches Idyll“ ist – wie eingangs erwähnt – ambitioniert. Nicht alles funktioniert, man hätte sich etwas mehr Düsternis und Abgründigkeit gewünscht, aber mit seinen guten Darstellern ist „Amerikanisches Idyll“ allemal eine solide Familiengeschichte mit zeitgeschichtlichem Hintergrund geworden.