Alles was ich an euch liebe

    Aus Film-Lexikon.de

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    Leni Dalinsky und ihr Verlobter Rafi sehen aufgeregt dem ersten Zusammentreffen Rafis mit Lenis Familie entgegen. Ein an sich harmloses Unterfangen, wäre da nicht der erwähnenswerte Umstand, dass Leni Jüdin und Rafi Palästinenser ist. Es nützt alles nichts, die Wahrheit muss auf den Tisch und das geplante harmonische Essen im Familienkreis nimmt schnell alptraumhafte Züge an. Nicht zuletzt, weil sich die Dalinskys als Individuen mit ausgeprägtem Hang zur Exzentrik entpuppen.

    Bruder David durchläuft gerade eine intensive Phase der Bekehrung zum orthodoxen Judentum, auch die nymphomanisch veranlagte Schwester Tania wohnt mit Tochter Paula noch im Haus der Eltern. Mutter Gloria hingegen, die neurotische Beschützerin der Familie, pflegt ihr Selbstbild als Märtyrerin ... Vollends außer Kontrolle gerät das Familienfest jedoch, als Rafi einen Block mit tiefgefrorener Suppe aus dem Fenster des Hochhauses fallen lässt – und damit auch noch einen Passanten trifft.

    Erst spät entpuppt sich das Suppenopfer als das bislang noch fehlende Familienoberhaupt Ernesto, und der Versuch von Leni und Rafi, den Vorfall zu vertuschen, ist der Beginn einer langen Kette von höchst amüsanten Verstrickungen ...



    Filmstab

    Regie Dominic Harari, Teresa Pelegri
    Drehbuch Dominic Harari, Teresa Pelegri
    Kamera Danny Cohen
    Schnitt Fernando Pardo
    Musik Charlie Mole
    Produktion Gerardo Herrero, Mariela Besuievsky

    Darsteller

    Tania María Botto
    Dudu Max Berliner
    Ernesto Mario Martín
    Gloria Norma Aleandro
    Rafi Guillermo Toledo
    Leni Marián Aguilera
    David Fernando Ramallo
    Paula Alba Molinero

    Kritiken

    Dirk Jasper: Eine politisch völlig unkorrekte, aber äußerst vergnüglich Burleske um ein ernstes Thema und zugleich eine erfrischende Komödie über kulturelle Differenzen und das Menschliche und allzu Menschliche im täglichen Zusammenleben.

    film-dienst 24/2005: Die turbulente Komödie nutzt ihren politisch brisanten Hintergrund kaum und entwickelt sich vor allem als liebevoll-chaotischer Familienfilm mit glaubwürdigen Charakteren und subtilem Humor.


    Wertungen

    0 Sterne
    0 Bewertungen
    Original Seres Queridos
    Jahr/Land 2004 / Spanien, Argentinien, Portugal, UK
    Genre Komödie
    Film-Verleih Arsenal/Central
    Laufzeit 89 Minuten
    Kinostart 01. Dezember 2005