Allende - Der letzte Tag des Salvador Allende

    Aus Film-Lexikon.de

    12190 Poster.jpg

    In den frühen Morgenstunden des 11. September 1973 bricht der lange erwartete Putsch des chilenischen Militärs unter General Pinochet gegen den drei Jahre zuvor gewählten Präsidenten Salvador Allende los.

    Allende verschanzt sich mit einigen Getreuen im Präsidentenpalast Moneda. Er weigert sich, auf das Ultimatum der Putschisten einzugehen und abzudanken.

    In einer letzten Radioansprache wendet er sich noch einmal an die chilenische Bevölkerung. Dann weist er seine Getreuen an, sich zu ergeben. Während das Militär bereits die Moneda stürmt, erschießt sich Salvador Allende in einem Nebenraum.

    Ein Mensch in der Revolte, dessen überwältigende Lebenslust die zentralen Werte Würde und Freiheit mit einschließt und der bereit ist, mit dem eigenen Leben dafür einzustehen.

    "Salvador ist gestorben, das ist wahr", sagt sein alter Freund Carlos Jorquera. "Aber es ist auch wahr, dass er überlebt hat, mehr als dreißig Jahre."



    Filmstab

    Regie Michael Trabitzsch
    Drehbuch Michael Trabitzsch, Sven Olsson
    Kamera Bernd Meiners
    Schnitt Anja Neraal
    Musik Wolfgang Loos
    Produktion Michael Trabitzsch

    Darsteller

    Dokumentarische Darstellung

    Kritiken

    Dirk Jasper: Regisseur Michael Trabitzsch hat die überlebenden Weggefährten Allendes aufgesucht, die am 11. September an der Verteidigung der Moneda teilnahmen. Aus ihren Erzählungen und beeindruckenden, zum Teil bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen entsteht das leidenschaftliche und bewegende Porträt Salvador Allendes jenseits aller Verklärung und ideologischen Vereinnahmung.