Alle Farben des Lebens

    Aus Film-Lexikon.de

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    Ein Haus, drei Generationen, vier außergewöhnliche Menschen. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie eine typische, moderne New Yorker Familie: Das Haus gehört Großmutter Dolly (Susan Sarandon), die in den unteren Etagen mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons) ihren nicht ganz so stillen Ruhestand genießt. Oben wohnt Dollys Tochter Maggie (Naomi Watts) zusammen mit dem 16-jährigen Enkel Ray (Elle Fanning), der zwar im Körper eines Mädchens geboren wurde, aber bereits seit Jahren als Junge lebt.

    Nun möchte Ray den entscheidenden Schritt machen und eine Hormontherapie beginnen. Dazu benötigt er jedoch die Zustimmung beider Eltern, was auch Maggie vor weitreichende Probleme stellt. Sie muss Rays Entscheidung nicht nur unterstützen, sondern auch wieder Kontakt zu ihrem Ex (Tate Donovan) aufnehmen, den sie eigentlich komplett aus ihrem Leben gestrichen hat. Und auch Dolly hat Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass sie von nun an endgültig einen Enkelsohn haben soll. Alle drei Generationen müssen plötzlich existentielle Entscheidungen treffen und Veränderung als Chance erkennen, damit sie als Familie wieder neu zusammenfinden können.





    Filmstab

    Regie Gaby Dellal
    Drehbuch Nikole Beckwith, Gaby Dellal
    Kamera David Johnson
    Schnitt Joe Landauer
    Musik Michael Brook
    Produktion Peter Saraf, Marc Turtletaub, Dorothy Berwin

    Darsteller

    Ray Elle Fanning
    Frances Linda Emond
    Dolly Susan Sarandon
    Maggie Naomi Watts
    Mr. B Ira Jackson
    Dr. Brillstein Andrew Polk
    John, Doorman Marcos A. Gonzalez

    Kritiken

    www.epd-film.de Gerhard Midding: Was ist heute normal? Gibt es ein falsches Leben im richtigen? Gaby Dellals Transgender-Komödie wirft existenzielle Fragen auf, ohne seinen Charakteren schwere Konflikte aufzubürden

    www.filmstarts.de Michael Meyns: Gut gemeint, aber wenig packend – nur das herausragende Hauptdarstellerinnen-Ensemble ist ohne Einschränkung lobenswert.

    www.kino-zeit.de Sonja Hartl: Ein wirklich gelungenes Drama über einen Transgender-Jungen ist Alle Farben des Lebens aber nicht.