Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln

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    Alice Kingsleigh (Mia Wasikowska) hat drei Jahre damit zugebracht, ihren Traum zu leben und die sieben Weltmeere als Kapitän ihres eigenen Schiffs zu bereisen. Bei ihrer Rückkehr nach London entdeckt sie, dass sich zwar viel geändert hat, die antiquierten Ansichten über die Rolle der Frau in der Gesellschaft aber unverändert sind und eine Zukunft, die ihren Vorstellungen entspricht, nicht länger möglich zu sein scheint. Während eines Empfangs bei Lord Ascot wird Alice von ihren Gefühlen übermannt und verlässt fluchtartig die Veranstaltung.

    Draußen sieht sie Absolem (Alan Rickman). Er ist mittlerweile ein prächtiger Monarchfalter und führt Alice zu einem magischen Spiegel, durch den sie in das fantastische Reich von Unterland zurückkehren kann. Dort trifft sie alle ihre alten Freunde: das Weiße Kaninchen (Michael Sheen), die Grinsekatze (Stephen Fry), die Haselmaus (Barbara Windsor), den Märzhasen (Paul Whitehouse), Diedeldum und Diedeldei (Matt Lucas) und den Verrückten Hutmacher (Johnny Depp), der unglücklicherweise nicht ganz er selbst zu sein scheint.

    Der Hutmacher hat sein Mehrsein verloren. Um ihn zu retten, schickt Mirana (Anne Hathaway) Alice los, die Zeit (Sacha Baron Cohen) selbst zu finden – eine eigenartige Kreatur, halb Mensch, halb Uhr, die in einem Nichts an Unendlichkeit lebt und die Chronosphäre besitzt – eine weiße Metallkugel im Inneren der Großen Uhr, von der alle Zeit ausgeht.

    Mit ihrer Hilfe kann Alice eine Reise in die Vergangenheit antreten, um die Familie des Hutmachers zu retten. Iracebeth (Helena Bonham Carter) lebt indes immer noch im Exil, verbannt ins Außenland von ihrer Schwester, wo sie sich mit Zeit angefreundet hat und ihrerseits plant, die Chronosphäre zu stehlen. Alice reist in die Vergangenheit, wo sie auf Freunde – und Feinde – in verschiedenen Stadien ihres Lebens trifft: ein gefahrenvoller Wettlauf mit der Zeit beginnt, um Iracebeth und Zeit zu entkommen und den Verrückten Hutmacher zu retten, bevor dessen letztes Stündlein geschlagen hat... im wahrsten Sinne des Wortes!





    Filmstab

    Regie James Bobin
    Drehbuch Linda Woolverton
    Kamera Stuart Dryburgh
    Schnitt Andrew Weisblum
    Musik Danny Elfman
    Produktion Joe Roth, Suzanne Todd, Jennifer Todd, Tim Burton

    Darsteller

    Alice Kingsleigh Mia Wasikowska
    Mad Hatter Johnny Depp
    Helen Kingsleigh Lindsay Duncan
    Time Sacha Baron Cohen
    Red Queen Helena Bonham Carter
    Zanik Hightopp Rhys Ifans
    White Queen Anne Hathaway
    Addison Bennett Andrew Scott
    Cheshire Cat Stephen Fry (original Sprecher)
    Wilkins Toby Jones (original Sprecher)
    Blue Caterpillar Alan Rickman (original Sprecher)
    White Rabbit Michael Sheen (original Sprecher)

    Kritiken

    www.filmaffe.de Jörg Gottschling: ALICE IM WUNDERLAND: HINTER DEN SPIEGELN ist eine glattgebügelte Story mit soliden Effekten, die nicht verstanden hat, dass Probleme vermeiden, nicht unweigerlich auch bedeutet, dass man die Probleme gelöst hat. Das nächste Mal bitte mehr Mut und mehr Dunkelheit – oder einfach gar nicht mehr.

    www.filmstarts.de Thomas Vorwerk: „Hinter den Spiegeln“ ist bunter, kindgerechter und stromlinienförmiger als der Vorgänger „Alice im Wunderland“.

    www.kino-zeit.de Lars Dolkemeyer: Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln ist kein schlechter Film. Es wird erfüllt, was der Blockbuster-Zuschauer, was vielleicht die Familie bei einem gemeinsamen Kinobesuch von ihm erwarten würde


    Wertungen

    3.6 Sterne
    5 Bewertungen
    Original Alice in Wonderland: Through the Looking Glass
    Jahr/Land 2016 / USA
    Genre Fantasy-Abenteuer
    Film-Verleih Walt Disney
    FSK ab 6 Jahre
    Laufzeit 113 Minuten
    Kinostart 26. Mai 2016