Alfie

    Aus Film-Lexikon.de

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    Alfie ist ein unwiderstehlicher Londoner, den es nach Manhattan zieht, um dort sein Glück zu versuchen. Was für ihn heißt: möglichst viele hübsche Frauen aufzureißen. New York City scheint wie geschaffen für Alfie, der weiß, dass es dabei wichtig ist, die richtige Umgebung für ein Schäferstündchen zu finden. Das ganze muss verbunden sein mit Reichtum, Pracht und Vielseitigkeit. Alfie nutzt jede Gelegenheit, all die schönen Frauen zu erobern. Alfie Elkins arbeitet als Limousinen-Chauffeur und fährt die Reichen durch die Straßen Manhattans. So kommt es schon mal vor, dass er die einsamen Ehefrauen seiner männlichen Kundschaft auf dem Rücksitz vernascht. Er hat eine Affäre nach der anderen.

    Das hat den Vorteil, dass er seinen Spaß hat - jedoch keine weiteren Verpflichtungen eingehen muss. Als er aber mit der Freundin seines besten Freundes ins Bett geht, hat dies Folgen und nun stellt sich für Alfie plötzlich die Frage nach dem tieferen Sinn seiner zahllosen Affären ...



    Filmstab

    Regie Charles Shyer
    Drehbuch Charles Shyer, Elaine Pope
    Kamera Ashley Rowe
    Schnitt Padraic McKinley
    Musik John Powell
    Produktion Charles Shyer, Elaine Pope

    Darsteller

    Dorie / Ina Gerlach Jane Krakowski
    Alfie Elkins / Florian Halm Jude Law
    Julie / Maud Ackermann Marisa Tomei
    Marlon / Dietmar Wunder Omar Epps
    Lonette / Melanie Pukass Nia Long
    Nikki / Ghadah Aiakel Sienna Miller
    Liz / Kerstin Sanders-Dornseif Susan Sarandon

    Kritiken

    Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 11. März 2005): Zusammen mit der TV-Sitcom-Autorin Elaine Pop entschärft Charles Shyer den Originalstoff. Bei ihnen wird Alfie vom brutalen Macho zum Charmeur mit gutem Kern verniedlicht. Dieser hat die Lektion zu lernen, dass man nicht mit den Gefühlen anderer Menschen spielt. Jude Law löst die Aufgabe ordentlich: Man merkt ihm die Spielfreude an. Sehenswert ist auch der glänzende Auftritt von Susan Sarandon.

    film-dienst 5/2005: Das Remake eines Michael-Caine-Films aus den 1960er-Jahren zielt im Unterschied zum Original weniger auf eine Kritik männlicher Rücksichtslosigkeit gegenüber dem mittlerweile gar nicht mehr so schwachen Geschlecht, sondern stellt die Scheinhaftigkeit eines mode- und spaßversessenen urbanen Lebensstils und die Furcht vor echten Gefühlen in den Mittelpunkt.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 1966 Bester Film
    nom 1966 Bester Hauptdarsteller Michael Caine
    nom 1966 Beste Nebendarstellerin Vivien Merchant
    nom 1966 Bestes adaptiertes Drehbuch Bill Naughton
    nom 1966 Bester Song Burt Bacharach (Music), Hal David (Lyrics)


    Wertungen

    2.2 Sterne
    6 Bewertungen
    Jahr/Land 2004 / UK, USA
    Genre Komödie
    Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
    FSK ab 12 Jahre
    Laufzeit 105 Minuten
    Kinostart 10. März 2005