Aladin (1986)

    Aus Film-Lexikon.de

    Unter höchst bescheidenen Verhältnissen lebt der 15jährige Al Hadin mit seiner Mutter, einer hübschen Witwe, im sonnigen Miami. Um sein spärliches Taschengeld ein wenig aufzubessern, jobbt er nach der Schule bei einem Trödler. Und dort stößt er eines Tages auf eine alte Öllampe, die irgendwann aus dem Meer gefischt wurde. Als Al sie putzt, geschieht etwas Unvorstellbares: Ein wuchtiger Geist, ein Genie steigt aus der Lampe und erklärt dem Jungen, daß er ihm alle Wünsche erfüllen kann. Al braucht einige Zeit, um das alles zu begreifen.

    Doch dann dauert es nicht lange, bis er in einem roten Rolls Royce durch Miami braust, die Raufbolde der Gegend verprügelt, seiner Basketball-Mannschaft in aussichtsloser Situation zum Sieg verhilft und die Zuneigung einer bisher recht spröden Freundin gewinnen kann. Die Zauberkräfte des Geistes haben allerdings einen Haken: Sie verschwinden immer dann, wenn die Sonne versinkt. Nach Sonnenuntergang ist der Genie so sterblich und hilflos wie alle anderen Bürger der Stadt. Und weitere Schwierigkeiten tauchen auf, denn plötzlich ist nicht nur der Mafia-Boß Monty hinter Al und der Wunderlampe her - der größenwahnsinnige Polizeichef will mit den Zauberkräften von Genie sogar die Weltherrschaft erobern.

    Der Geist sieht nur noch eine Chance: Er bittet Al, ihn zusammen mit der wundertätigen Lampe doch wieder im Meer zu versenken, damit niemand mehr seine Macht mißbrauchen kann. Das aber gefällt Al keineswegs, denn Genie wurde für ihn schon fast zum Freund und Vaterersatz ...

    © Fred König



    Filmstab

    Regie Bruno Corbucci
    Drehbuch Marcello Fondato, Mario Amendola, Bruno Corbucci
    Produktion Ugo Tucci für Cannon Films

    Darsteller

    Genie Bud Spencer
    Al Hadin Luca Venantini
    Janet Janet Agren
    Jeremiah Julian Voloshin
    Tony Buys-It Lou Marsh
    Patricia Diamy Spencer