Aimee & Jaguar

    Aus Film-Lexikon.de

    Berlin 1943/1944: Unter der doppelten Bedrohung von Bombenkrieg und Verfolgung erleben zwei junge Frauen ihre große Liebe. Für die eine, verheiratet und Mutter von vier Kindern, wird es die entscheidende Erfahrung ihres Lebens. Für die andere, die als Jüdin und Mitglied einer Untergrund-Organisation ständig bedroht ist, bedeutet diese Liebe auch eine Hoffnung auf Leben und Überleben.



    Filmstab

    Regie Max Färberböck
    Drehbuch Max Färberböck, Rona Munro
    Vorlage Buch "Aimee & Jaguar" von Erica Fischer
    Kamera Tony Imi
    Schnitt Barbara Hennings
    Produktion Günter Rohrbach, Hanno Huth für Senator Film

    Darsteller

    Felice Schragenheim Maria Schrader
    Lilly Wust Juliane Köhler
    Ilse Johanna Wokalek
    Klärchen Heike Makatsch
    Lotte Elisabeth Degen
    Günther Wust Detlev Buck
    Lilly 1997 Inge Keller
    Ilse 1997 Kyra Mladeck
    Frau Jäger Margit Bendokat
    Werner Lause Jochen Stern
    Chefredakteur Keller Peter Weck
    Fritz Borchert Dan Levy
    Tanja Dorkas Kiefer

    Kritiken

    kultur Spiegel 02/1999: Der Film leidet an Eitelkeit und Pathos. Juliane Köhler aber, Theaterbesuchern ohnehin ein Begriff, ist als sture, treue Musterdeutsche eine Entdeckung.

    TV Today 04/1999: "Bella Block"-Regisseur Max Färberböck gab 15 Mio. Mark für sein Kinodebüt aus, das jeden Pfennig wert ist. Denn in Maria Schrader und der noch wenig filmerfahrenen Juliane Köhler (bald in "Pünktchen und Anton") fand er die Idealbesetzung für seine Romanze. Fazit: Mitreißend gespieltes Drama vom Leben und Überleben unterm Hakenkreuz.

    film dienst 04/1999: Ein interessanter, wenn auch keineswegs rundum gelungener Film, in dem der historische Hintergrund häufig zur bewegenden Kulisse verkommt, so daß er zu keiner Balance zwischen Emotionen und Authentizität findet.