Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der andere.
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
Claudia Puig, USA Today : In vielerei Hinsicht ist Adam eine weitere romantische Komödie darüber, wie man eine Beziehung führt. Aber was den Film von der Flut an 20-30-Jahre-alt-Romanzen unterscheidet ist die Tatsache, dass die männliche Hälfte des Paares das Asperger-Syndrom hat. Regisseur Max Mayer behandelt die Symptome und Einschränkungen des Syndroms mit Behutsamkeit und Intelligenz. Er macht daraus kein großes Thema - aber es ist sicherlich wesentlich im Handlungsbogen, und in keinstem Sinne wird es heruntergespielt.
Michael Kienzl, critic.de : Obwohl es ein Qualitätsmerkmal von Adam ist, die Krankheit seines Protagonisten nicht zu problematisieren, raubt gerade ein Übermaß an Harmonie dem Film die Dynamik. [...] Wenn Adam nach jeder Taktlosigkeit mit Hundeblick fragt, was er denn falsch gemacht habe, wird das Asperger-Syndrom endgültig zur liebenswürdigen Eigenschaft verklärt. [...] Die berechnende Art, mit der Adam die Marotten seines Protagonisten einsetzt, um beim Publikum Entzücken auszulösen, ist verdächtig nahe an Zemeckis' kitschigem Epos Forrest Gump dran.