Abschied
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Mit Gespür für die historische Situation und die spezifischen Probleme des Helden setzt Egon Günther den Entwicklungsroman von Johannes R. Becher in Szene.
TV Spielfilm: Diese DEFA-Produktion wurde in den Jahren 1967/68 gedreht, im geistigen Klima der Studentenrevolten und des Prager Frühlings. / Etwas angestrengte Parabel.
Bemerkungen
Egon Günthers Film basiert auf dem autobiographischen Roman von Johannes R. Becher, der 1940 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Mit Gespür für die historische Situation und die spezifischen Probleme des Helden setzt Günther Bechers Entwicklungsroman in Szene. Nach einer glanzvollen Studioabnahme und mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" versehen, wird "Abschied" dennoch kurz nach seiner Premiere aus dem Kinoprogramm zurückgezogen. "Leserbriefe" werfen Günther "Modernismus und Skeptizismus" sowie die "Zersetzung des Becherschen revolutionären Pathos" vor. Es folgte kein Verbot, trotzdem war von da an der Weg für Egon Günthers interessanten und eigenwilligen Film in die großen Kinosäle versperrt.
Produktion
DEFA