Aaltra

    Aus Film-Lexikon.de

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    Zwei Nachbarn leben an einer Landstrasse irgendwo im Norden Frankreichs. Sie hassen sich und ihr Leben ist für sie nichts anderes als eine qualvolle Konfrontation. Eines Tages werden sie während einer Prügelei von einem umkippenden Traktoranhänger ergriffen und landen daraufhin im Krankenhaus. Beide werden im Rollstuhl entlassen, von der Hüfte abwärts gelähmt. Nach Selbstmordversuchen entscheidet jeder für sich, eine persönliche Reise anzutreten.

    Doch ehe sie zu sich kommen, landen sie auf dem selben Bahnsteig, wartend auf den selben Zug. Und wieder sind sie Nachbarrn, was auch immer geschieht. Damit fängt eine skurrile und unvorhersehbare Odyssee im Rollstuhl an, welche die beiden bis nach Finnland führt, wo sie sich finanzielle Entschädigung vom Hersteller der für ihr Unglück verantwortlichen Agrarmaschine erhoffen. Am Ende wartet eine Überraschung: neue Nachbarn?



    Filmstab

    Regie Benoît Delépine, Gustave Kevern
    Drehbuch Benoît Delépine, Gustave Kevern
    Kamera Hugues Poulain
    Schnitt Anne-Laure Guégan
    Musik Les Wampas
    Produktion Guillaume Malandrin, Vincent Tavier

    Darsteller

    Bouli Lanners
    Benoît Delépine
    Gustave Kevern
    Aki Kaurismäki
    Jan Bucquoy
    Pierre Carl
    Michel De Houx
    Isabelle Delepine
    Jason Flemyng
    Noel Godin
    Christine Grulois
    Vincent Patar
    Benoit Poelvoorde
    Christophe Salengro
    Vincent Tavier

    Kritiken

    film-dienst 9/2006: Pechschwarze Komödie voller absurder Bildwitze und einer abgründigen Situationskomik, die ihre wortkarge Geschichte in grobkörnigem Schwarz-Weiß erzählt und sich damit der Stummfilm-Ästhetik annähert. Der Film nutzt seine Chance, um die verkrampfte Haltung gegenüber Behinderten und das kurzatmige Mitgefühl der "Normalos" aufs Korn zu nehmen.