8 Frauen

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    Frankreich in den 50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den 8 Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen. 8 Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?



    Filmstab

    Regie François Ozon
    Drehbuch François Ozon
    Vorlage nach einem Theaterstück von Robert Thomas
    Kamera Jeanne Lapoirie
    Schnitt Laurence Bawedin
    Produktion Olivier Delbosc, Marc Missonnier

    Darsteller

    Gaby Catherine Deneuve
    Augustine Isabelle Huppert
    Louise Emmanuelle Béart
    Pierrette Fanny Ardant
    Suzon Virginie Ledoyen
    Mamy Danielle Darrieux
    Catherine Ludivine Sagnier
    Mrs. Chanel Firmine Richard

    Kritiken

    Der Tagesspiegel: Das erste cineastische Großereignis der Berlinale 2002. Perfekt, stilsicher, antinaturalistisch, zitatenreich und durch und durch originell. Er wird seinen Siegeszug durch die Kinos antreten, nicht nur in Frankreich, wo sie ihn schon jetzt lieben wie ihr Kino überhaupt.

    Süddeutsche Zeitung: "8 Frauen" setzen ihn fort, den unaufhaltsamen Siegeszug der französischen Kinos nach "Die Welt der Amélie". Und wie sie das tun: Mit List und Tücke, mit Charme und Eleganz, mit Messern und Revolvern, kurz, mit den Waffen einer Frau, nein, mit denen von acht.

    Der Spiegel: Das ist keine Besetzung mehr, sondern eine Hitliste mit geballter Starpower. Kritiker und Publikum der Berlinale waren begeistert. Die überraschendste Entdeckung des Wettbewerbs.