71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 1994 / Österreich, Deutschland
Genre Drama
Kinostart 30. November -0001
Regie Michael Haneke
Drehbuch Michael Haneke
Kamera Christian Berger
Schnitt Mariae Homolkova
Länge 96 Minuten
Darsteller
Gabriel Cosmin Urdes
Lukas Miko
Otto Grünmandl
Anne Bennent
Udo Samel
Branko Samarovski

Kritiken

film-dienst 22/1995: Eine überaus sachlich angelegte Chronologie der Ereignisse, die das Leben der einzelnen Beteiligten vorstellt, die auf Grund einer unglückseligen Verkettung in den Amoklauf einbezogen werden. Ein sehr kühler Film, der keine psychologische Erklärung liefert und durch seine distanzierte Betrachtungsweise für nachhaltige Verunsicherung sorgt. - Sehenswert.

Rhein-Zeitung 25.10.1995: Schlaglichtartige Eindrücke aus dem Umkreis der Tat und des Täters verbinden sich zur aufrüttelnden Analyse einer entfremdeten Welt.

Cinema 11/1995: Eine Zumutung, frisch aus dem tiefen Tal der Depressiven.

Bemerkungen

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit von 1993, als ein Student in Wien mehrere Menschen erschoß, bevor er sich selbst umbrachte.

Produktion

Veit Heiduschka für WEGA / Camera / ZDF

  



 

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