69 Tage Hoffnung

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    2010 richteten sich die Augen der gesamten Welt auf Chile, als dort beim Einsturz einer Gold- und Kupfermine 33 Bergleute lebendig begraben wurden. In den folgenden 69 Tagen bemühte sich ein internationales Team verzweifelt und unermüdlich, die eingeschlossenen Männer zu retten.

    Unterdessen warteten in banger Hoffnung nicht nur ihre Familien und Freunde, sondern Millionen Menschen, die sie gar nicht kannten. Doch 200 Stockwerke unter der Erdoberfläche wurde die Zeit aufgrund mangelnder Verpflegung sehr schnell knapp.

    Der Film erzählt eine Geschichte von Durchhaltevermögen, persönlicher Verwandlung und dem Triumph der Menschlichkeit – in den tiefsten Abgründen der Erde erleben wir die privaten Schicksale und die seelische Belastung der im Stollen gefangenen Männer, die großen Mut aufbrachten und sich einfach weigerten aufzugeben.




    Filmstab

    Regie patricia riggen
    Drehbuch Jose Rivera, Mikko Alanne, Craig Borten, Michael Thomas
    Vorlage Héctor Tobar
    Kamera Checco Varese
    Schnitt Michael Tronick
    Musik James Horner
    Produktion Mike Medavoy, Edward McGurn, Robert Katz

    Darsteller

    Mario Sepúlveda Antonio Banderas
    Laurence Golborne Rodrigo Santoro
    María Segovia Juliette Binoche
    Andre Sougarret Gabriel Byrne
    Jeff Hart James Brolin
    Edison 'Elvis' Peña Jacob Vargas
    Don Lucho Lou Diamond Phillips
    José Vega Martin Sheen

    Kritiken

    www.kommsieh.de Thorsten Krüger: Pendelnd zwischen Tiefe und dem „Camp Hope“ darüber, gelingt es Riggen, die goldene Mitte zwischen Melodram und Distanz zu finden. Manches gerät ihr zu flüchtig, aber die durchgehend starken Darsteller packen auch in bekannten Erzählmustern. Trotz des Nervenkitzels ist „69 Tage Hoffnung“ von Glaube und Lebensbejahung erfüllt; es ist ein success movie, das Versöhnung und Verbrüderung feiert, aber keine Message vorträgt.

    www.filmstarts.de Asokan Nirmalarajah: In „69 Tage Hoffnung“ wird der wundersame Überlebenskampf von 33 Minenarbeitern in Chile nacherzählt, doch der schematische und erstaunlich wenig spannende Film wird den dramatischen Ereignissen, die 2010 weltweit für Schlagzeilen sorgten, kaum gerecht.

    www.cinetastic.de Frank Schmidke: Das Drama „69 Tage Hoffnung“ über das Grubenunglück im chilenischen San Jose ist ein überraschend sehenswerter Film geworden. Spannendes, gut inszeniertes und Mut machendes Kino.