2 Fast 2 Furious

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    Schneller. Furioser. Gefährlicher. Ein Leben im Rausch der Geschwindigkeit und dem Dröhnen aufgemotzter Motoren. Eine Sucht, die Ex-Cop Brian O'Conner beinahe sein Leben und am Ende sein Polizeiabzeichen kostete. Vom FBI in die Kreise der illegalen Straßenrennen in Los Angeles eingeschleust, wurde er so tief in die faszinierende Welt der High Speed Szene hineingezogen, dass er deren Anführer entkommen ließ - was seiner Karriere bei der Polizei ein Ende setzte. Nun ist er in Miami, weit weg von seiner Vergangenheit.

    Und hier bekommt er eine letzte Chance: Die dortigen Behörden sind dem Geschäftsmann Carter Verone auf der Spur, der seine Import/Export Firma dazu benutzt, ein internationales Geldwäsche-Kartell zu betreiben. Allerdings hat man nach einem Jahr Beobachtung nicht mehr gegen ihn in der Hand als die Tatsache, dass er an illegalen Straßenrennen teilnimmt. Die Zeit läuft dem FBI davon, und es bleibt nur eines: Sie engagieren Brian O'Conner, damit er genau das macht, was er am besten kann: sich in halsbrecherischen Rennen mit den Jungs auf der Straße messen.

    Obwohl der Auftrag durch das Auftauchen der Undercover-Agentin Monica Fuentes kompliziert wird, taucht O'Conner zusammen mit seinem alten Kumpel und Ex-Sträfling Roman Pearce erneut in die Welt der heißen Flitzer und coolen Fahrer ein. Denn er hat nichts zu verlieren ...



    Filmstab

    Regie John Singleton
    Drehbuch Michael Brandt, Derek Haas
    Kamera Matthew F. Leonetti, A.S.C.
    Schnitt Bruce Cannon, A.C.E., Dallas Puett, A.C.E
    Musik David Arnold
    Produktion Neal H. Moritz

    Darsteller

    Tej Parker Chris "Ludacris" Bridges
    Brian O'Conner Paul Walker
    Roman Pearce Tyrese Gibson
    Monica Fuentes Eva Mendes
    Carter Verone Cole Hauser
    Agent Bilkins Thom Barry
    Agent Markham James Remar
    Suki Devon Aoki
    Orange Julius Amaury Nolasco
    Slap Jack Michael Ealy

    Kritiken

    Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung, 20. Juni 2003): So schmalbrüstig die Story mit ihren eklatanten Glaubwürdigkeitslöchern und so schematisch die Figuren gleichwohl bleiben, so atemberaubend sind auch diesmal die Stunts ausgefallen, von den riskanten Verfolgungsjagden ganz zu schweigen.

    Cinema 07/2003: "2 Fast 2 Furious" verhält sich zu "The Fast and the Furious" wie "Speed 2" zu "Speed": viel Getöse, wenig Inhalt. Neonschrille, ultralaute Car-Crash-Orgie nach dem bewährten Muster des Vorgängers.

    film-dienst 13/2003: Lahmes Sequel, das weniger auf die getunten Fahrzeuge als auf eine standardisierte Krimihandlung abhebt, was den Film seiner eigentlichen Attraktion beraubt.