28 Days Later

    Aus Film-Lexikon.de

    Tag 1: Rasend schnell verbreitet sich der hoch infektiöse Virus aus einem Forschungslabor über die gesamte britische Insel. In Sekundenschnelle werden aus Menschen reißende Bestien. 28 Tage später: Jim wacht in einem Londoner Krankenhaus aus dem Koma auf - in einen Alptraum. Die Stadt ist menschenleer, ganz England verwüstet, seine Einwohner dezimiert. Horden Infizierter werden zur allgegenwärtigen Bedrohung für die wenigen Überlebenden der Katastrophe. Hoffnung für Jim und drei weitere Nicht-Infizierte verspricht alleine ein Funkspruch einer kleinen Armee-Einheit, die im Norden Englands die Antwort auf die Infektion gefunden haben will. Zusammen machen sich Jim, Selina, Hannah und Frank auf die gefährliche Reise durch das verwüstete England. Doch sie ahnen nicht, dass ihnen der eigentliche Alptraum erst noch bevorsteht ...



    Filmstab

    Regie Danny Boyle
    Drehbuch Alex Garland
    Kamera Anthony Dod Mantle
    Schnitt Chris Gill
    Musik John Murphy
    Produktion Andrew MacDonald

    Darsteller

    Jim Cillian Murphy
    Selina Naomie Harris
    Hannah Megan Burns
    Frank Brendan Gleeson
    Henry Christopher Eccleston
    Mark Noah Huntley

    Kritiken

    Dirk Jasper: Regisseur Danny Boyle nimmt uns in 28 Days Later mit auf eine apokalyptische Reise in die menschlichen Urängste.

    film-dienst 12/2003: Düster-deprimierender Horrorfilm, der fern jeder ironischen Brechung ein radikales Endzeitszenario entwirft. Formal konsequent inszeniert, verstärkt die stumpfe, farbmindernde und grobkörnige Ästhetik der verwendeten DV-Kamera den auch visuell beklemmenden Eindruck.

    TV Today 12/2003: Gute Zombies, drastische Action - und gespenstisch schöne Szenen im menschenleeren London.