25 Stunden

    Aus Film-Lexikon.de

    24 Stunden noch, dann endet für Monty Brogan das Leben in Freiheit. 24 Stunden noch, dann muss der ehemalige Drogendealer eine siebenjährige Haftstrafe antreten. 24 Stunden, in denen Monty Zeit bleibt, mit sich, seiner atemberaubenden Freundin Naturelle, seinem Vater und seinen beiden besten Freunden, dem Wall-Street-Broker Slaughtery und dem schüchternen Highschool-Lehrer Jacob, ins Reine zu kommen. Und er will die Zeit nutzen herauszufinden, wer es war, der ihn bei der Polizei angeschwärzt hat. Monty hat einen fürchterlichen Verdacht, doch die Uhr läuft ... die Zeit tickt ... die 25. Stunde naht ...



    Filmstab

    Regie Spike Lee
    Drehbuch David Benioff
    Vorlage Roman "25 Stunden" von David Benioff
    Kamera Rodrigo Prieto
    Schnitt Barry Alexander Brown
    Musik Terence Blanchard
    Produktion Jon Kilik, Tobey Maguire, Julia Chasman, Nick Wechsler

    Darsteller

    Monty Brogan Edward Norton
    Jacob Elinsky Philip S. Hoffman
    Francis Xavier Slaughtery Barry Pepper
    Naturelle Riviera Rosario Dawson
    Mary D'Annunzio Anna Paquin
    James Brogan Brian Cox
    Kostya Novotny Tony Siragusa

    Kritiken

    Dirk Jasper: "Do The Right Thing": Mit seinem 14. Spielfilm begibt sich Meisterregisseur Spike Lee wieder mitten hinein in den Schmelztiegel New York, auf eine packende, aufregende Reise ans Ende der Nacht und unterstreicht eindrucksvoll, dass er zu den Topfilmemachern der USA zählt. In Atem beraubenden Bildern zwischen Innovation und Authentizität folgt Lee einem Drogendealer an dessen letzten Tag in Freiheit und entlockt seinem Oscar®-nominierten Star Edward Norton ("Red Dragon", "Fight Club") einen eindrucksvollen darstellerischen Kraftakt. Unterstützt wird Norton in diesem Ensemblefilm der Sonderklasse von Philip Seymour Hoffman ("Magnolia", "Almost Famous"), Barry Pepper ("Der Soldat James Ryan") und der hinreißenden Rosario Dawson ("Men In Black II"). Dabei besticht die Verfilmung des gleichnamigen Romans von David Benioff ebenso durch die Vielschichtigkeit ihrer Erzählung und der bestechenden Brillanz ihrer Bildsprache als Meilenstein in Spike Lees Karriere.

    Reinhard Kleber (Rhein-Hunsrück-Zeitung, 16. Mai 2003): Mit seinem 14. Spielfilm hat der renommierte US-Regisseur Spike Lee sein bestes Werk vorgelegt und dafür im Wettbewerb der Berlinale viel Lob bekommen. Scheinbar beiläufig, aber ernsthaft reflektiert der gebürtige New Yorker Lee als wahrscheinlich erster Regisseur in einem New Yorker Spielfilm die Folgen des 11. September für das Leben der Einwohner - zugleich ist dies eine Liebeserklärung an die Heimatstadt.

    filmdienst 10/2003: Ein von hervorragenden Darstellern getragenes intensives Drama, das seine subjektiven Perspektiven durch den ständigen Blick auf New York nach dem 11. September nach außen projiziert und die Hoffnung auf Zukunft aufrecht erhält.


    Wertungen

    3.4 Sterne
    12 Bewertungen
    Original 25th Hour
    Jahr/Land 2003 / USA
    Genre Thriller
    Film-Verleih Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
    Laufzeit 127 Minuten
    Kinostart 15. Mai 2003