25 Stunden
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "Do The Right Thing": Mit seinem 14. Spielfilm begibt sich Meisterregisseur Spike Lee wieder mitten hinein in den Schmelztiegel New York, auf eine packende, aufregende Reise ans Ende der Nacht und unterstreicht eindrucksvoll, dass er zu den Topfilmemachern der USA zählt. In Atem beraubenden Bildern zwischen Innovation und Authentizität folgt Lee einem Drogendealer an dessen letzten Tag in Freiheit und entlockt seinem Oscar®-nominierten Star Edward Norton ("Red Dragon", "Fight Club") einen eindrucksvollen darstellerischen Kraftakt. Unterstützt wird Norton in diesem Ensemblefilm der Sonderklasse von Philip Seymour Hoffman ("Magnolia", "Almost Famous"), Barry Pepper ("Der Soldat James Ryan") und der hinreißenden Rosario Dawson ("Men In Black II"). Dabei besticht die Verfilmung des gleichnamigen Romans von David Benioff ebenso durch die Vielschichtigkeit ihrer Erzählung und der bestechenden Brillanz ihrer Bildsprache als Meilenstein in Spike Lees Karriere.
Reinhard Kleber (Rhein-Hunsrück-Zeitung, 16. Mai 2003): Mit seinem 14. Spielfilm hat der renommierte US-Regisseur Spike Lee sein bestes Werk vorgelegt und dafür im Wettbewerb der Berlinale viel Lob bekommen. Scheinbar beiläufig, aber ernsthaft reflektiert der gebürtige New Yorker Lee als wahrscheinlich erster Regisseur in einem New Yorker Spielfilm die Folgen des 11. September für das Leben der Einwohner - zugleich ist dies eine Liebeserklärung an die Heimatstadt.
filmdienst 10/2003: Ein von hervorragenden Darstellern getragenes intensives Drama, das seine subjektiven Perspektiven durch den ständigen Blick auf New York nach dem 11. September nach außen projiziert und die Hoffnung auf Zukunft aufrecht erhält.
Produktion
Jon Kilik, Tobey Maguire, Julia Chasman, Nick Wechsler