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Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Cinema 2002-12: Mit zerfetzten Körpern und Blutbädern begehren Japans Gewaltfilmer Takeshi Kitano ("Brother") und Takashi Miike ("Fudoh") gegen eine extrem repressive Gesellschaft auf. Regieneuling Kazushi Watanabe hingegen wählt einen blutärmeren Weg: Er überträgt das Grundmotiv des modernen Nippon-Kinos in ein phlegmatisches Anti-Road-Movie.
film-dienst 25/2002: Aus heiterem Himmel wird ein Student von drei jungen Männern entführt und für einige Zeit ins ziellose Herumtreiben des Trios einbezogen. Nach anfänglichem Widerstand findet er Gefallen an der grotesken Situation. Die Beschreibung eines bös-schönen Traums, der die Flucht aus einem trostlosen Alltag ermöglicht. Der traurige Film voller Lakonie verdichtet sich zu einer nahezu kafkaesken Parabel über den Zusammenhang zwischen Unterdrückung und Selbstunterwerfung, wobei er die gestylten Bilder der Clipästhetik ebenso einbezieht wie zahlreiche Motive des klassischen Italo-Westerns.
Produktion
Katsuaki Takemoto, Tsutomu Kuno
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