13 Semester

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    Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftmathematik führt die beiden Freunde Momo (Max Riemelt) und Dirk (Robert Gwisdek) aus Brandenburg an die TU in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Während Dirk auf der Überholspur Gas gibt und in Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien aufgeht, fliegt Momo fünf Wochen vor dem Vordiplom als Bremsklotz aus der Lerngruppe. Der frühe Vogel kann ihn mal. Er legt lieber mit seinem Kumpel und Frauenschwarm Bernd (Alexander Fehling) sein eigenes Tempo ein: beim Abfeiern mit Wodka Apfelsaft, Blaumachen am Baggersee und Schwärmen für Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger). Nur mit Hilfe seines neuen Freundes Aswin (Amit Shah) und dessen „Käffche“ kriegt Momo überhaupt die Lernkurve, um dann festzustellen, dass er im Stau steht und keinen Plan hat.

    Erst nach einigen Umwegen, einem unvorhergesehenen Wiedersehen im Waschsalon, einem Depriloch und anderen Zwischenfällen startet Momo richtig durch und erkennt an der Seite seiner Freunde, was im Leben wirklich zählt.





    Filmstab

    Regie Frieder Wittich
    Drehbuch Oliver Ziegenbalg, Frieder Wittich
    Kamera Christian Rein
    Schnitt Marty Schenk
    Musik Oliver Thiede, Tobias Jundt, Kris Steininger, Michael Kamm
    Produktion Uli Putz, Jakob Claussen

    Darsteller

    Momo Max Riemelt
    Bernd Alexander Fehling
    Dirk Robert Gwisdek
    Kerstin Claudia Eisinger
    Aswin Amit Shah
    Professor Schäfer Dieter Mann

    Kritiken

    Rainer Gansera (sueddeutsche.de) 2010-01: "13 Semester" ist ein eigentümlicher Mix aus authentischen Momenten und Komödien-Klischee, aus bewegenden Augenblicken der Wahrheit und bemühten Witzeleien. (...) Obwohl der Film einen geradezu epischen Erzählzeitraum von sechseinhalb Jahren umfasst, tritt er doch eigentümlich auf der Stelle - weil er seinem Helden keine Entwicklung oder Verwandlung gönnt.

    Torsten Harmsen (Berliner Zeitung) 2010-01: Das Tempo ist hoch, die Schnitte schnell, die Musik stammt von der jungen Band Bonaparte. Man fühlt sich durchaus gut unterhalten. (...) Jüngst erst haben Zehntausende Studenten bundesweit gegen Hetze, Prüfungsdruck und übervolle Lehrpläne protestiert. Professoren jammern, trauen sich aber nicht, offen aufzubegehren. Mit diesen Wandlungen beschäftigt sich der Film nicht. Dabei böten sie genügend Stoff für eine gute Tragikomödie.