12 Meter ohne Kopf

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original -
Jahr/Land 2009 / Deutschland
Genre Abenteuer
Kinostart 10. Dezember 2009
Regie Sven Taddicken
Drehbuch Matthias Pacht
Vorlage Matthias Pacht
Kamera Daniela Knapp
Schnitt Alexander Dittner, Florian Miosge, Andreas Wodraschke
Musik Christoph Blaser, Steffen Kahles
Länge 108 Minuten
Darsteller
Ronald Zehrfeld Klaus Störtebeker
Matthias Schweighöfer Gödeke Michels
Oliver Bröcker Lupe
Hinnerk Schönemann Keule
Jacob Matschenz Nolle
Franziska Wulf Bille

Kritiken

kino.germanblogs.de: Über das Leben von Klaus Störtebeker ist nicht allzuviel bekannt – Mythen und Legenden ranken sich um den Mann, der der allmächtigen Hanse die Stirn bot. Etliche Produktionen verschiedener Art versuchen, sich der Geschichte zu nähern: Hörspiele, die Störtebeker-Festspiele, Dokumentationen, TV-Zweiteiler, im Hamburger Dungeon findet eine gelungene Grusel-Inszenierung von Störtebekers letztem Kampf und anschließender Enthauptung statt und selbst eine Oper behandelt das Thema.

Die „wahre Geschichte“ des Klaus Störtebeker wird auch in dem Film von Sven Taddicken nicht erzählt, aber immerhin hat man sich grob an den neuesten Erkenntnissen über das nebulöse Leben des gefürchteten Seeräubers orientiert.

Andrea Niederfrininger, filmreporter.de: Die Idee zum Piratenfilm "12 Meter ohne Kopf" hatten Regisseur Sven Taddicken und Drehbuchautor Matthias Pacht bereits in ihrer Studentenzeit an der Filmhochschule. Doch bis zur Fertigstellung des Films sollten noch viele Jahre vergehen. Beide sahen die Zeit noch nicht gekommen, für eine moderne Piratengeschichte in historischem Gewand. Erst Taddickens Erfolg "Emmas Glück" ebnete den Weg für die ungewöhnliche Geschichte. Das Abenteuer erzählt die Legende des wohl bekanntesten Seeräubers der Nordsee, Klaus Störtebeker. Allerdings ist wenig Persönliches über den Pirat überliefert. Das Wenige, was man zu wissen glaubt, ist nicht gesichert. Dessen war sich auch Produzent Björn Vosgerau bewusst, daher meint er schmunzelnd: "Wir gehen sehr frei mit der Legende von Störtebeker um. Da man nicht viel über ihn weiß, haben wir fröhlich dazu erfunden." Inwieweit sich der Film mit realen Fakten beschäftigt ist nicht entscheidend. Für viele Beteiligte ging mit der Produktion ein Kindheitstraum in Erfüllung.

  



 

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