127 Hours

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    Der Film erzählt die wahre Geschichte des lebensgefährlichen Abenteuers in das der Bergsteiger Aron Ralston gerät, nachdem ihm ein abstürzender Felsbrocken auf den Arm rollt und eine kleine, abgelegene Schlucht in Utah für ihn zur Falle wird. Gefangen in dieser aussichtslos scheinenden Situation erinnert er sich an Freunde, Geliebte, Familie und die beiden Frauen, die wie er in der unwirtlichen Landschaft wanderten und die er kurz vor seinem Unfall getroffen hatte. Während der nächsten fünf Tage kämpft Ralston mit den Elementen und mit seinen eigenen Dämonen, um schließlich heraus zu finden, dass er den Mut und die Mittel hat, sich selbst aus dieser schrecklichen Situation zu befreien, eine gut zwanzig Meter hohe Wand hinab zu klettern und dann noch einen fast 13 Kilometer langen Fußmarsch zu absolvieren bevor er endlich gerettet wird.




    Filmstab

    Regie Danny Boyle
    Drehbuch Danny Boyle
    Vorlage Aron Ralston
    Kamera Anthony Dod Mantle, Enrique Chediak
    Schnitt Jon Harris
    Musik A.R. Rahman
    Produktion Christian Colson, Danny Boyle, John Smithson

    Darsteller

    Aron Ralston James Franco
    Kristi Kate Mara
    Megan Amber Tamblyn
    Aron's Friend Sean Bott
    Aron's Dad Treat Williams
    Aron's Mom Kate Burton

    Kritiken

    kino.de: James Franco ist überragend in einer Rolle, in der er über weite Strecken nur sein Gesicht einsetzen kann. Sein Spiel ist einnehmend und frei von den Manierismen, die sich bei ihm gerne einschleichen. Er kann sich auch auf einen Regisseur verlassen, der auf der Höhe seines Könnens arbeitet und definiert, wie aufregend, mitreißend und intelligent modernes Mainstreamkino sein kann.

    programmkino.de: Boyle gelingt das Kunststück, aus diesem Ein-Personen-Kammerspiel im Canyon ein spannendes Psychodrama zu entwickeln, das ohne dramaturgische Hänger auskommt.

    jetzt.de: Vor ein paar Tagen lief 127 Hours beim Filmfestival von Toronto und angeblich fielen drei Menschen in Ohnmacht und einer erlitt einen epileptischen Anfall. Danny Boyle scheint die entscheidende Szene, also die Amputation so derart echt zu zeigen, dass viele Zuschauer gar nicht mehr auf die Leinwand schauen mögen.

    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Name
    nom 2010 Bester Film Christian Colson, Danny Boyle, John Smithson
    nom 2010 Bester Hauptdarsteller James Franco
    nom 2010 Bestes adaptiertes Drehbuch Danny Boyle, Simon Beaufoy
    nom 2010 Bester Song A. R. Rahman (Music), Rollo Armstrong und Dido (Lyrics) ("If I Rise")
    nom 2010 Beste Filmmusik A.R. Rahman
    nom 2010 Bester Schnitt Jon Harris