... und das Leben geht weiter
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "... und das Leben geht weiter" ist ein packender dokumentarischer Spielfilm über den plötzlichen Ausbruch der Krankheit Aids, über wissenschaftlichen Ehrgeiz und berufliche Profilierungssucht der Forscher und über die menschlichen Tragödien, die sich im Umfeld dieser schweren Krankheit abspielen.
Lexikon des internationalen Films: Eine über weite Strecken fesselnde Zwischenbilanz, die in ihren Handlungssträngen sowohl medizinische als auch politische und soziale Aspekte der Problematik aufgreift und dabei ebenso mit Fakten und Dokumentarmaterialien informiert wie mit Einzelschicksalen erschüttert. Nur die mitunter klischeehafte Zeichnung einiger Figuren mindert den Wert des mit vielen prominenten Gastauftritten "veredelten" dokumentarischen Spielfilms.
F. F. Fernsehmagazin: Hochbrisant! Ein dramatischer Medizin-Thriller.
Bemerkungen
Videostart D: 1994-10-18. Gegen den heftigen Widerstand der Filmbranche setzte der britische Regisseur Roger Spottiswoode die Realisierung des dokumentarischen Spielfilms durch, zu der auch Richard Gere einen wesentlichen Beitrag leistete. Ihm ist es zu verdanken, daß zahlreiche große Stars sich bereit erklärten, auch kleine Rollen in dem Film zu besetzen. Unter ihnen Phil Collins, Alan Alda, Anjelica Huston, Steve Martin und viele andere. Das Buch zu dem hervorragend recherchierten Film "... und das Leben geht weiter" schrieb der mehrfach preisgekrönte US-Journalist Randy Shilts, ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Krankheit Aids, von der er selbst betroffen war. Am 18. Februar 1994 ist Randy Shilts nach langer Krankheit an den Folgen von Aids gestorben.
Produktion
Midge Sandorf, Sarah Pullsbury für HBO Downtown / Aaron Spelling Production